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About us
Wir sind Katalina und Nicole, und wir haben gemeinsam ERSTE WIRD MAN NICHT ALLEIN ins Leben gerufen. Wir kennen uns aus München, von der Süddeutschen Zeitung, wo wir zusammen in der Digitalredaktion gearbeitet haben.
2012 hat Katalina begonnen, neben dem Studium dort zu arbeiten – und um die damals (wie heute) sehr männlich besetzte Sportredaktion einen großen Bogen gemacht. Sport fand für sie in der Freizeit statt – in der Halle, mit einem Basketball in der Hand.
Ganz anders Nicole: Sie schrieb für die SZ über alle möglichen Sportarten, über Athletinnen und Athleten, über die Fußballer von Wacker Burghausen und den EM-Triumph der Fußballerinnen 2013, über junge Gewichtheberinnen, die über Sprungkraft und Techniken fachsimpelten. “Der Schweiß im Haar, das Feuer in ihren Augen, das Zupacken, die Wucht: All das wollte ich beschreiben. Weil ich als Sportlerin selbst diese Passion und Genugtuung nachempfinden konnte.” – So die Worte von Nicole, warum es sie in die Sportredaktion getrieben hat.
Katalina kam eher zufällig zu ihrem ersten Sporttext. Oder besser gesagt: Der Text kam zu ihr. Es ging um die FC-Bayern-Basketballerinnen, die trotz sportlicher Erfolge nicht in die zweite Bundesliga aufsteigen durften und dann geschlossen in den Verein wechselten, in dem Katalina damals spielte. Sie hatte das Gefühl, dass sich dahinter eine Story verbergen könnte. Tat es. Und es ist beinahe ironic, dass der FC Bayern unlängst seine Haltung, die Basketballerinnen nachrangig zu behandeln, noch einmal bekräftigt hat.
Ein Grund mehr dafür, dass es ein Format wie ERSTE WIRD MAN NICHT ALLEIN braucht. Und weil unser Titel auch für unser Projekt gilt, arbeiten wir natürlich nicht allein, sondern mit tollen Menschen zusammen.
Foto: Christian Schneider